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Feuerwehrübung in Grauerort

17. November 2018 - die Kreisfeuerwehrbereitschaften Nord und Süd haben eine große Übung mit ca. 300 Personen in der Festung Grauerort angesetzt. Ziel war es, für die verschiedensten Wehren mit ihren z.T. unterschiedlichen Spezialisten in einem Übungsszenarium das Zusammenwirken zu erproben.

Auch die Johanniter Unfallhilffe waren mit ihrer Versorgung und Ersten Hilfe bei der Übung dabei. Beobachter der Stadt, der Landrat und auch einige Pressevertreter waren anwesend. Geleitet wurde die Übung von den stellv. Kreisbrandmeistern

Henning Klensang und Thorsten Hellwege.

Auf mich machte alles einen sehr kompetenten und ruhigen, überlegten Eindruck!

Dichter weisser "Rauch" dringt aus einem der Räume und wir hören, daß sich auf dem Dach drei Personen, davon ein Kind, befinden, die zu bergen sind und auch im dichten "Rauch" in den Kasematten befinden sich 19 Personen, die schnellstmöglich herauszuholen sind. Die ersten Löschzüge kommen angefahren, Schläuche werden verlegt. Die ersten Feuerwehrmänner und -frauen werden aktiv.

Als erstes werden die drei Personen auf dem Dach geborgen, zuerst das vierjährige Kind, ganz nach dem Motto "Frauen und Kinder zuerst". Während dessen werden die Schläuche verlegt. Das Wasser kommt zum einen aus einem Hydranten ganz in der Nähe, aber es mwiord auch aus der Südereilbe im Abbenflether Hafen gepumpt, das ist ca. 1,5 km entfernt. Es werden Schläuche am Deich entlang verlegt.

Diese Fotos entstanden am Ende der Übung, da ist schon eine Menge "Rauch" wieder abgezogen. Aber es vermittelt vielleicht einen kleinen Eindruck: bei einem Brand ist u.U. vor lauter Rauch nichts zu sehen!

Wie wir alle wissen, wird die Feuerwehr außer zu Bränden auch zu Unfällen gerufen um z.B. eingeklemmte Personen zu bergen und auch um Erste Hilfe zu leisten. Da muss alles reibungslos klappen und so waren an drei Stellen auf dem Parkplatz mehrere Fahrzeuge ineinander gefahren, schwer beschädigt, die Türen klemmten und Personen waren in ihrem Fahrzeug eingeschlossen.

Am Sperrwerk in Abbenfleth waren drei Boote der Feuerwehr im Einsatz, eines hatte die Aufgabe die Wasserversorgung für die Löschfahrzeuge sicherzustellen, eines sicherte ab, falls Schiffsbewegungen in deisem Bereich stattfinden. Dann gab es ein weiteres Unglück: von einem der Boote fiel ein Mann (Dummy) ins Wasser. Da er nicht wieder auftaucht stiegen zwei Taucher in das sehr trübe und kalte Wasser der Süderelbe. Sie waren mit einer Leine gesichert und mit einem roten Signalballon kenntlich gemacht.

Hier einige Beobachter, nehme ich an!

Zurück in der Festung: es wird kräftig gelöscht! Alle Personen sind geborgen, einige sind nicht so lebendig, waren sie aber noch nie ;-) die dürfen mit dem Löschfahrzeug zu ihrem Standort zurückfahren. Alle anderen sind wohlauf, denn der Rauch war in Wirklickeit "Disconebel" und ist ganz ungefährlich.

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