Lightpainting

Das Jahr 2017 brachte einige Möglichkeiten zum Thema Lightpainting!

Malen mit Licht, ist immer wieder ein spannendes Thema. Da eignet sich jedes bewegende Licht. Ist das nicht vorhanden, kann man auch die Kamera statt dessen bewegen.

Weiter unten finden sich einige Ausführungen dazu wie es gemacht wird, was benötigt wird außerdem viele verschiedene Bilder, die im Laufe der Zeit entstanden sind!

Lightpainting in Grauerort V

10.11.2017 - das war jetzt definitiv der letzte Lightpainting Termin in diesem Jahr! Obwohl es wie immer viel Spaß gemacht hat, war es doch recht ungemütlich, es stürmte, regnete und auch ein Hagelschauer war dabei! Wir entscheiden uns im sogenannten Aufzugsbunker zu fotografieren.

 

Hier meine Bilder, dieses Mal  nur sehr wenig Composing (1 Bild) seht selbst:

Streit der "Feuerwesen" und eine "Beobachterin":

Formen:

Stahlwolle im Einsatz:

Lightpainting in Grauerort IV

16.9.2017 - wir waren 12 Fotografen, einige hatten schon etwas Erfahrung im Lightpainten, für einige war es etwas ganz Neues. Daher haben Robert und Stefan ausführlich erklärt wie fotografiert wird und auch welche Leuchtmittel zum Einsatz kommen und auch zum Teil sehr einfach gebastelt werden können.

Ich denke es hat allen Spaß gemacht und einige sehr schöne Fotos sind entstanden. Hier meine Fotos:

 

und hier ein paar Composings:

Lightpainting nicht Grauerort III

11.8.2017 - das war ein Abend, er lief gar nicht wie geplant und wurde dann doch noch ganz wunderbar.

Zum einen konnten wir nicht in die verabredete Location und dann nieselte es und das Wetter hing auf Regen ...

was tun. Zum Glück wussten wir, nicht allzuweit gibt es eine Maschinenhalle, die einen neuen Betonboden bekommen hattte und noch nicht mit schweren Fahrzeugen befahren werden konnte. Da haben wir schnell umdisponiert, das war eine tolle Idee .....  seht selbst.

Heute hat es fast den ganzen Tag geregnet und so habe ich mich mit meinen Fotos und intensiver mit Composing beschäftigt. Leider waren einige Fotos ziemlich verrauscht und ich habe es auch nicht ganz wegbekommen .... aber da schau ich mal drüber weg.

Was soll ich sagen, dank Robert Bakker und Stefan Werdich ist zunächst ein Ufo gelandet, dann plötzlich schwirrten  mehrere heran. Das hat die Nachbarn, wie man sieht alarmiert und es herrschte eine große Aufregung!!! ;-)

die Ufos landen:

Bastelstunde

im Lichterrausch

die location, ohne Ufos etwas trist!

Lightpainting Grauerort II

21.7.2017 - wieder ist Lightpainting in Grauerort angesagt, wir beginnen im Kehlbunker, dort ist es fast ganz dunkel, einiges wird mit schwarzen Tüchern verhängt und so können wir schon um 19:00 beginnen, zu später Stunde geht es in den Innenhof.

Im Farbrausch

Orbs / Kugeln

Lines / Linien

drinnen und draußen, dies und das

Lightpainting in Grauerort I

Am 13. Juni 2017 hatte ich mich mit zwei Buxtehuder Fotofreunden und  drei weiteren Fotografen in der Festung Grauerort verabredet, um mit Lightpainting zu experimentieren. Besonders Robert Bakker hatte sein Auto mit Lichtquellen der verschiedensten Art beladen und hat zu den meisten Bildern dir Performence erstellt. So sind sehr viele verschiedene Fotos entstanden, wie hier "man at work"!

Neue Ideen wurden besprochen und sollen demnächst umgesetzt werden! Das hört sich sehr interessant an!

Hier eine Auswahl meiner Fotos:

mit der bewegten Kamera

Lightpainting Composing

Zart gezeichnet

Lightpainting II ..... Workshop

Am 25. und 26.September 2015 nahm ich an einem Fotoworkshop mit Jan Leonardo Wollert, Light Art Photographer, in der Festung Grauerort teil. Veranstaltet wurde dieser Workshop von dem DVF, Deutscher Verband für Fotografie e.V. Landesverband NORDMARK.

Das war ein spanndendes, auch anstrengendes und außergewöhnliches Wochenende:

Nach der Theorie haben wir in zwei Nächten sehr viel über Lightpainting und besonders die Art wie Leoanardo in diesem Genre arbeitet gelernt!

Lightpainting ist ja heute in der Fotografie ein fester Bestandteil und erfreut sich großer Beliebtheit. Wer dazu etwas über die Entwicklung nachlesen möchte, findet hier einiges bei Wikipedia. Schon Ende des 19. Jahrhunderts experimentierten die ersten Fotografen mit bewegten Glühbirnen um die Lichtspuren auf ein Foto zu bannen.

Im 20. Jahrhundert haben dann viele berühmte Fotografen sich mit dieser Art der Fotografie beschäftigt.

 

Bei der heutigen Anwendung von Lightpainting wird vermehrt mit Choreography und Performance fotografiert und organisiert, wie auch Leonardo es uns vermittelt hat.

Ich war erstaunt wie vielfältig und mit unterschiedlichsten Ergebnissen das Lightpainting eingesetzt werden kann. Im Nachfolgenden meine Fotos die während des Workshops mit Leonardos Choreography, Performance und nicht zuletzt erheblichem Körpereinsatz entstanden sind. Viele Stunden hat er für uns seine "Lichter" nach seinen inneren Bildern inszeniert, das war schon faszinierend! Aber auch wir konnten die verschiedensten Leuchtkörper ausprobieren!

Wie gesagt, fotografiert wird nachts im Dunkeln und am Besten sollte es sehr dunkel sein, kein Streulicht wie in der Nähe von Städten und auch der Mond sollte nicht gerade in seiner schönsten Pracht am Himmel stehen, wie wir es in diesen beiden Nächten hatten, aber auch das geht, wenn man ihn in die Komposition mit einbezieht! Es lassen sich mit Lightpainting Landschaften und auch Portraits mit sehr "eigenen" Stimmungen ablichten, denn Licht ist ja nicht gleich Licht, wie alle Fotografen wissen.


Wir haben zunächst im Innenhof der Festung fotografiert:


Ein weiterer Standort war das Tor zur Festung:

 

Leonardo, während seines Vortrages und ein paar Bilder sind zwischen den "offiziellen" Paintings entstanden:


Und hier noch ein paar Formen und Muster:

 

Ein weiterer Platz zum Fotografieren fand sich dann auf den Kasematten mit der Elbe im Hintergrund. Der Schiffsverkehr von und nach Hamburg findet sich daher mit seinen Lichtern auf einigen der Fotos. An diesem Platz kam dann auch die Pyrotechnik zum Einsatz!


Und gegen Morgen der zweiten Nacht, glaube ich, habe ich einen Engel gesehen ..... oder war das eine Haluzination???

Es war wirklich super interessant und spannend!


Da ich immer gerne Neues ausprobiere steht heute ein Fotokurs zum Thema Lightpainting mit dem Fotografen Jörg Schmidt an. Als Aufnahmeort haben wir uns die Festung Grauerort ausgesucht. Wir fotografieren im Dunkeln und malen mit Licht! Da bin ich mal gespannt!

 

 

Lightpainting I .... Workshop

15.3.2014

Das ganze wurde durch die Buxtehuder Fotofreunde organisiert und so haben wir bei unserem letzten Treffen auch schon mal geübt. Zugegeben, so richtig geglückt ist mir da nichts ...... aber es ging um das Prinzip: wie sind die Kameraeinstellung und worauf ist zu achten.

 

 

Wir trafen uns um 16:00 Uhr mit Jörg Schmidt unserem Fotografen und da gab es zunächst einmal einiges an Theorie:

 

Als erstes die Frage was ist Lightpainting?

Light Painting bzw. Light Writing (dt.Malen/Schreiben mit Licht) ist eine fotografische Technik, in welcher Aufnahmen in der Regel nachts oder in abgedunkelten Räumen durch die Bewegung einer (oder mehrerer) in der Hand gehaltener Lichtquellen (oder durch Bewegung der Kamera) gemacht werden.

 

Was wird benötigt?

Jede Lichtquelle entwickelt ein spezifisches Licht, das vom Leuchtmittel (eventuellen Treibern) sowie von der Stromquelle beeinflusst wird. Verwendete Leuchtmittel sind LED-, Xenon-, HID- und Glühlampen. LED-Taschenlampen bieten mittlerweile viele verschiedene Leucht-Modi (Strobe, SOS, langsames Blinken, schnelles Blinken sowie automatisches Hoch- und Abdimmen). Andere Lichtquellen sind Kerzen, Streichhölzer, Feuerwerk, Funkenbildung durch mechanische Metallverarbeitung (z. B. Winkelschleifer), Pyrotechnik (Wunderkerzen), brennbare Gase sowie Kinderspielzeug mit eingebauter Beleuchtung.

 

 

Und so ist Jörg auch mit einem ganzen "Bus" voll Lichtquellen und Materialien angereist.

 

Als es dann dunkel war, ging es los: wir haben uns mit Stativ und Kamera im Innenhof der Festung Grauerort aufgebaut und Jörg hat die Beleuchtung übernommen. Es kamen immer mehrere Lichtquellen zum Einsatz und so kann man sehr gut von "malen mit Licht" sprechen.

Da zeige ich doch gleich mal ein paar Bilder:

 

 Da hat Jörg brennende Stahlwolle herumgeschleudert und einige weitere Formen mit Lichträdern sind entstanden, das war sehr spannend!

Jedes Foto brauchte seine Zeit, wir waren durchgefroren und es begann auch langsam zu regnen. Nach einer kurzen Aufwärmphase haben wir uns in den Katakomben ein geeignes Plätzchen gesucht um weiter zu fotografieren.

Jetzt waren wir schon etwas mutiger und haben selbst mit den verschiedenen Lichtquellen experimentiert:

Und jetzt kommen noch ein paar farbenfrohe Bilder hinzu! Es hat riesig viel Spaß gemacht, aber um 1:00 Uhr nachts war ich reichliche erledigt!

Ja, das war meine "Ausbeute"! Da die Ausrüstung doch sehr umfassend ist, um verschiedene Lichteffekte zu erzielen werde ich sicher davon Abstand nehmen. Aber ich werde mir überlegen, was man sonst noch in dieser Art fotografieren kann ..... schau'n wir mal!

 

Vielleicht bald mehr!

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Elke (Sonntag, 06 April 2014 22:19)

    Es sind interessante Bilder dabei entstanden, die Farben und Formen in dem Gebäude sind ganz besonders!

  • #2

    Rita Helmholtz (Montag, 12 Januar 2015 16:32)

    Liebe Hannelore, Du hast hier tolle Lightpainting-Fotos gemacht. Dein Fazit hier ist ja, dass Du diese Technik wegen der umfangreichen Ausrüstung nicht mehr weiterverfolgen willst. Wir zeigen in unserem Lightpainting-Workshop, dass man auch mit ganz wenig Mitteln super tolle Effekte herstellen kann. Dann brauchst Du diese interessante Technik, die so viel Spaß mach und so kreativ ist, vielleicht doch nicht zu den Akten legen .... Liebe Grüsse Rita